Pomelo-Salat

Prep: 15 Min.Cook: 12 Min.Total: 27 Min.
Cuisine: ThaiCategory: Lunch

Thailändischer Pomelo-Salat mit Minze, Chili, getrockneten Garnelen, gerösteter Kokosnuss und Erdnüssen in einem salzig-süß-sauren Dressing.

Ingredients

4
Serves
Metric
  • DRESSING

      Directions

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      Prep: 15 Min.Cook: 12 Min.Total: 27 Min.
      1. Step 1: Schale und weiße Haut der Pomelo entfernen und die Frucht filetieren. In kleine Stücke zupfen und in eine große Schüssel geben.
      2. Step 2: Das Öl in einer mittelgroßen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Schalotten 5 Minuten unter Rühren braten, bis sie weich sind und anfangen, braun zu werden. Zum Abkühlen beiseitestellen.
      3. Step 3: Die Garnelen in einer kleinen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze ohne Fett anrösten, bis sie duften. In eine Gewürzmühle geben und mahlen oder im Mörser zerstoßen.
      4. Step 4: Für das Dressing die Chilis in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett anrösten, bis sie anfangen, Farbe zu nehmen. In eine Gewürzmühle geben und zu Pulver mahlen. ¼-½ TL Pulver abmessen (je nachdem, wie scharf du es magst) und den Rest für etwas anderes aufheben.
      5. Step 5: Den Palmzucker mit dem Limettensaft im Mörser zerstoßen, bis er sich aufgelöst hat, dann Fischsauce und Chilipulver unterrühren.
      6. Step 6: Das Dressing über die Pomelo gießen, dann Schalotten, Garnelenpulver, Zitronengras, Limettenblätter, Erdnüsse, Kokosraspeln, Minze und Chili dazugeben.
      7. Step 7: Alles gut vermengen und sofort servieren.

      Video

      Equipment

      • Schneidebrett
      • Kochmesser
      • Große Schüssel
      • Mittelgroße Pfanne
      • Kleine Pfanne
      • Gewürzmühle oder Mörser

      Chef’s Tips

      Recipe notes

      Tipps vom Koch

      Entferne wirklich jede Spur der Trennhaut

      Die Haut um jedes Pomelo-Filet ist bitter und zäh. Schneide oben und unten etwas von der Frucht ab, schneide dann an den Seiten entlang die dicke Schale samt weißer Haut weg, zieh die Spalten auseinander und löse die Haut bei jeder einzeln ab. Nimm dir hier Zeit. Jede Haut, die dranbleibt, macht den Salat bitter und bringt die Balance im Dressing durcheinander. Zupf das Fruchtfleisch in kleine Stücke, statt ganze Spalten zu lassen, damit das Dressing überall hinkommt.

      Röste jede Zutat einzeln trocken an

      Die getrockneten Garnelen und die getrockneten Chilis brauchen unterschiedliche Hitze und Zeiten, also röste sie in getrennten Pfannen. Die Garnelen brauchen mittlere bis hohe Hitze, bis sie duften. Die Chilis brauchen mittlere Hitze, bis sie gerade anfangen, Farbe zu nehmen. Hetz bei keinem von beiden und lass nichts anbrennen. Mahle beides separat zu Pulver, bevor es in den Salat kommt. Das kannst du gut schon lange vorher machen.

      Aufbewahren

      Der Salat schmeckt am besten direkt nach dem Anmachen. Die Pomelo gibt Saft ab und die Texturen werden weich, wenn er steht. Alle Komponenten kannst du bis zu einen Tag vorher vorbereiten und getrennt im Kühlschrank lagern: Die filetierte Pomelo, die gebratenen Schalotten, das Garnelenpulver, das Chilipulver und das Dressing halten sich einzeln gut. Erst kurz vor dem Servieren mischen und anmachen.

      Ingredient notes

      Pomelo:

      Pomelo is a large citrus fruit native to Southeast Asia. It has thick green or pale yellow skin and a sweet, mildly bitter flesh that is less juicy and less acidic than grapefruit. The segments are large and pull apart easily once you remove the thick rind and membrane. To check for ripeness, look for fruit that feels heavy for its size and gives very slightly when pressed. If you can’t find pomelo, pink or ruby red grapefruit is the closest substitute, though it will be more tart.

      Dried shrimp:

      Dried shrimp are small, intensely flavoured shrimp that have been salted and sun-dried. They add a deep, savoury umami note to the salad that fresh shrimp can’t replicate. You’ll find them in the Asian aisle at most supermarkets or at Asian grocery stores. They’re sold in small bags and keep well in an airtight container. If you can’t find them, you can omit them and add a small extra splash of fish sauce to the dressing instead.

      Palm sugar:

      Palm sugar is made from the sap of palm trees and has a softer, more caramel-like sweetness than white sugar. It’s sold in solid discs or blocks that you grate or shave before use. You’ll find it at Asian grocery stores and increasingly at supermarkets. Light brown sugar is a workable substitute in a pinch, though the flavour won’t be quite as round.

      FAQs

      Was kann ich statt Pomelo verwenden?
      Rosa oder rote Grapefruit ist der beste Ersatz. Sie hat eine ähnliche Textur, ist aber herber und bitterer als Pomelo, also kannst du im Dressing etwas mehr Palmzucker nehmen, um das auszugleichen. Normale Grapefruit funktioniert auch, ist aber noch bitterer. Finger weg von Navelorangen, die sind zu süß und zu saftig.
      Kann ich den Salat vegetarisch machen?
      Ja. Lass die getrockneten Garnelen weg und ersetze die Fischsauce durch Sojasauce oder eine gute vegetarische Fischsaucen-Alternative. Ohne die Garnelen fehlt dem Salat ein bisschen Umami-Tiefe, aber er schmeckt trotzdem richtig gut. Gib einen kleinen Extra-Spritzer Limette ins Dressing, damit er schön frisch bleibt.
      Kann ich den Salat im Voraus zubereiten?
      Du kannst alle Komponenten vorbereiten, aber angemacht und gemischt wird der Salat erst kurz vor dem Servieren. Bewahre Pomelo, Schalotten, Garnelenpulver und Dressing getrennt im Kühlschrank auf, bis zu einen Tag lang. Sobald alles vermischt ist, wird die Pomelo weich, und auch Kokos und Erdnüsse verlieren schnell ihren Crunch.

      About this recipe

      In ein Thai-Restaurant namens Samila Gaeng an der Sunshine Coast habe ich mich mit diesem Gericht sofort verliebt. Auf Thai heißt es Yam Sam O, bekannt ist es aber auch als Pomelo-Salat. Wenn du es mal auf einer Thai-Speisekarte siehst, bestell es unbedingt – oder koch einfach dieses Rezept zu Hause nach.

      Die Frische und das Zitrusaroma der Pomelo, dazu Minze und ein scharfer Kick von den Chilis: Der Salat ist heiß und kühl zugleich. Getrocknete Garnelen bringen eine kräftige, leicht funkige Umami-Tiefe, und geröstete Kokosraspeln und Erdnüsse sorgen für Crunch und Fülle. Dazu kommt diese unglaubliche Mischung aus salzig, süß, sauer und scharf.

      Die meiste Vorbereitungszeit steckt im Filetieren der Pomelo und im Trockenrösten der Aromazutaten. Die getrockneten Garnelen und die getrockneten Chilis werden jeweils separat angeröstet und zu Pulver gemahlen – das gibt dem Salat sein typisches Aroma und seine Schärfe. Wenn alles vorbereitet ist, ist der Salat in ein paar Minuten angerichtet. Mit dem Dressing mischen und sofort servieren. Angemacht hält er sich nicht gut.

      Hinweise zu den Zutaten

      Pomelo:

      Die Pomelo ist eine große Zitrusfrucht, die ursprünglich aus Südostasien stammt. Sie hat eine dicke grüne oder hellgelbe Schale und ein süßes, leicht bitteres Fruchtfleisch, das weniger saftig und weniger säuerlich ist als bei der Grapefruit. Die Filets sind groß und lassen sich gut auseinanderziehen, sobald du die dicke Schale und die Trennhäute entfernt hast. Achte beim Kauf darauf, dass die Frucht schwer für ihre Größe ist und auf Druck ganz leicht nachgibt. Wenn du keine Pomelo findest, ist eine rosa oder rote Grapefruit der beste Ersatz, auch wenn sie herber ist.

      Getrocknete Garnelen:

      Getrocknete Garnelen sind kleine, extrem aromatische Garnelen, die gesalzen und in der Sonne getrocknet wurden. Sie geben dem Salat eine tiefe, herzhafte Umami-Note, die frische Garnelen nicht hinbekommen. Du findest sie in der Asia-Abteilung vieler Supermärkte oder im Asia-Laden. Sie werden in kleinen Beuteln verkauft und halten sich in einer luftdichten Dose lange. Wenn du keine findest, lass sie weg und gib stattdessen einen kleinen Schuss mehr Fischsauce ins Dressing.

      Palmzucker:

      Palmzucker wird aus dem Saft von Palmen gewonnen und hat eine weichere, karamellartigere Süße als weißer Zucker. Du bekommst ihn in festen Scheiben oder Blöcken, die du vor dem Verwenden reibst oder abhobelst. Es gibt ihn im Asia-Laden und immer öfter auch im Supermarkt. Hellbrauner Zucker geht zur Not auch, das Aroma ist dann aber nicht ganz so rund.

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