Pesto alla Genovese (Pesto-Pasta)
Dinner | Italian

Pesto-Pasta kennen und lieben wir alle. Es ist ein ganz einfaches Pastagericht, das frisch und leicht ist und deshalb perfekt für warme Abende passt. Ich mache es, wenn ich Lust auf eine unkomplizierte Pasta habe und nur 20 Minuten Zeit zum Kochen bleiben.
Hier kommt ein Rezept, das dem original Pesto alla Genovese folgt, mit ein paar kleinen Abwandlungen, so wie ich es am liebsten koche und esse. Erfahre erst mal etwas über das Gericht und die wichtigsten Schritte und Zutaten, und dann legen wir los.
Über das Gericht
Das echte Pesto alla Genovese wird in einem Marmormörser mit einem Holzstößel gemacht, und genau diese Technik ist ein zentraler Teil des Gerichts. Beim Zerstoßen werden die Zellwände des Basilikums gequetscht und setzen ätherische Öle frei, statt wie von der Klinge eines Mixers zerfetzt zu werden. Beim Mixen entsteht durch die Reibung Wärme, und die Öle oxidieren schnell, sodass das Pesto innerhalb weniger Minuten dunkel wird und leicht bitter schmeckt. Im Mörser bleibt die Temperatur niedrig, und du hast die Textur selbst in der Hand.
Das fertige Pesto hat eine gröbere, abwechslungsreichere Konsistenz mit sichtbaren Stückchen von Nüssen und Kräutern und ist keine glatte Paste. So kennt man es traditionell aus Ligurien. Du beginnst mit Knoblauch und Salz, gibst geröstete Pinienkerne dazu, dann das Basilikum in kleinen Portionen, danach den Käse und zum Schluss das Öl.
Stell vor dem Abgießen eine halbe Tasse Nudelwasser beiseite. Nach dem Abgießen kommt die Pasta mit dem Pesto und einem Schuss von diesem stärkehaltigen Wasser zurück in den Topf und wird vom Herd genommen vermengt. Die Stärke im Kochwasser bindet das Öl im Pesto zu einer geschmeidigen, gleichmäßigen Hülle, statt dass ein öliger Film entsteht, der von den Nudeln abrutscht. Gib Pesto nie direkt auf die heiße Herdplatte. Das Basilikum verfärbt sich und wird fast sofort bitter. Die heiße Pasta reicht völlig aus, um das Pesto zu erwärmen.
Hinweise zu den Zutaten
Basilikum:
Nimm junges, kleinblättriges Basilikum, so frisch wie möglich. Große, ältere Basilikumblätter können leicht bitter und nelkenartig schmecken. Wasche die Blätter und tupfe sie vor der Verwendung trocken. Restliches Wasser verdünnt das Pesto und beschleunigt die Oxidation. Gib das Basilikum in kleinen Portionen in den Mörser und nicht alles auf einmal, damit du es Schritt für Schritt zerkleinern kannst.
Pinienkerne (geröstet):
Ich röste meine vor dem Zerstoßen leicht in einer trockenen Pfanne an, das gibt einen tieferen, nussigeren Geschmack als rohe Pinienkerne. Traditionelles Pesto Genovese wird mit rohen Pinienkernen gemacht, aber ich finde, geröstet schmeckt es besser. Röste sie in einer trockenen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze und rühre dabei ständig, bis sie gerade anfangen, goldgelb zu werden. Pass gut auf, denn von goldgelb zu verbrannt dauert es nur etwa 30 Sekunden.
Pastaform:
Dieses Rezept wird normalerweise mit Trofie, Trenette oder Linguine gemacht, aber ich mag Fusilli mit Pesto richtig gern, weil das Pesto in den Spiralen so schön hängen bleibt.
Parmigiano-Reggiano:
Weil es nicht viele Zutaten gibt, kommt es auf die Qualität jeder einzelnen an, vor allem beim Parmigiano. Parmigiano-Reggiano hat ein kristallines, komplexes Aroma, an das gewöhnlicher Parmesan nicht rankommt. Grana Padano ist eine günstigere Alternative mit etwas milderem Geschmack. Lass die Finger von fertig geriebenem Parmesan aus der Packung. Er enthält Trennmittel, die verhindern, dass er sich glatt ins Pesto einarbeiten lässt.
Ingredients
- 500g Fusilli
- 1 Knoblauchzehe
- 120ml (4 fl oz) Olivenöl
- 30g (1 oz) geröstete Pinienkerne
- 1 Bund Basilikum, Blätter abgezupft und gewaschen
- 20g (0.7 oz) Parmesan, gerieben
- Meersalz nach Geschmack
Directions
- Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und die Pasta darin nach Packungsanleitung al dente kochen. Schau zwischendurch nach der Pasta und rühre sie um, damit nichts zusammenklebt.
- Den Knoblauch im Mörser mit etwas Salz zu einer Paste zerstoßen. Dann die gerösteten Pinienkerne dazugeben und so lange zerkleinern, bis eine trockene Paste entsteht (ähnlich wie Erdnussbutter).
- Den Parmesan und etwas von dem Öl dazugeben und weiter zu einer Paste verarbeiten.
- Die Basilikumblätter nach und nach dazugeben (etwa zwei Prisen auf einmal) und zerstoßen, bis sie zerkleinert sind, dann mehr hinzufügen. So lange weiterarbeiten, bis du eine grobe Paste hast.
- Das restliche Öl dazugeben und weiterstoßen, bis alles zusammenkommt. Dabei darauf achten, dass das Pesto noch etwas Struktur behält. Eine Prise Salz zugeben.
- ½ Tasse Nudelwasser aus dem Topf nehmen. Dann die Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Das Pesto und etwas Nudelwasser dazugeben und alles vermengen, bis die Pasta schön umhüllt ist.
- Die Pasta mit extra geriebenem Parmesan und einem Schuss Olivenöl servieren.
Recipe notes
Basil:
Use young, small-leaved basil at peak freshness. Large, mature basil leaves can have a slightly bitter, clove-like flavour. Wash the leaves and pat them dry before using. Any remaining water dilutes the pesto and speeds up oxidation. Add the basil to the mortar in small batches rather than all at once so you can work it down progressively.
Pine nuts (toasted):
I toast mine lightly in a dry pan before pounding, which adds a deeper, nuttier flavour than raw pine nuts. Traditional Genovese pesto uses raw pine nuts, but I think toasted gives a better result. Toast in a dry pan over low-medium heat, stirring constantly, until just turning golden. Watch them carefully as they go from golden to burnt in about 30 seconds.
Pasta shape:
So this recipe is generally made with trofie, trenette, or linguine pasta but I really like the shape of fusilli with pesto as there’s lots of place for the pesto to stick to it.
Parmigiano-Reggiano:
As there aren't many ingredient, the quality of each one does matter especially when is comes to the Parmigiano. Parmigiano-Reggiano has a crystalline, complex flavour that generic parmesan doesn’t match. Grana Padano is a less expensive substitute with a milder flavour. Avoid pre-grated parmesan from a container. It contains anti-caking agents that prevent it from incorporating smoothly into the pesto.