Pesto alla Genovese (Pesto-Pasta)

Prep: 10 Min.Cook: 10 Min.Total: 20 Min.
Cuisine: ItalianCategory: Dinner

Das ist meine frische Pesto-Pasta mit Basilikum, gerösteten Pinienkernen und Parmesan, im Mörser zerstoßen und in 20 Minuten mit Fusilli vermengt.

Ingredients

4
Serves
Metric

      Directions

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      Prep: 10 Min.Cook: 10 Min.Total: 20 Min.
      1. Step 1: Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und die Pasta darin nach Packungsanleitung al dente kochen. Schau zwischendurch nach der Pasta und rühre sie um, damit nichts zusammenklebt.
      2. Step 2: Den Knoblauch im Mörser mit etwas Salz zu einer Paste zerstoßen. Dann die gerösteten Pinienkerne dazugeben und so lange zerkleinern, bis eine trockene Paste entsteht (ähnlich wie Erdnussbutter).
      3. Step 3: Den Parmesan und etwas von dem Öl dazugeben und weiter zu einer Paste verarbeiten.
      4. Step 4: Die Basilikumblätter nach und nach dazugeben (etwa zwei Prisen auf einmal) und zerstoßen, bis sie zerkleinert sind, dann mehr hinzufügen. So lange weiterarbeiten, bis du eine grobe Paste hast.
      5. Step 5: Das restliche Öl dazugeben und weiterstoßen, bis alles zusammenkommt. Dabei darauf achten, dass das Pesto noch etwas Struktur behält. Eine Prise Salz zugeben.
      6. Step 6: ½ Tasse Nudelwasser aus dem Topf nehmen. Dann die Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Das Pesto und etwas Nudelwasser dazugeben und alles vermengen, bis die Pasta schön umhüllt ist.
      7. Step 7: Die Pasta mit extra geriebenem Parmesan und einem Schuss Olivenöl servieren.

      Video

      Equipment

      • Mörser und Stößel
      • Großer Topf (für die Pasta)
      • Microplane oder feine Reibe
      • Schneidebrett

      Chef’s Tips

      Recipe notes

      Tipps vom Koch

      Gib das Basilikum in kleinen Portionen dazu

      Wenn du das ganze Basilikum auf einmal in den Mörser gibst, lässt es sich kaum richtig zerstoßen und springt leicht wieder heraus. Gib immer etwa zwei Prisen auf einmal dazu, zerstoße sie, bis sie klein und eingearbeitet sind, und füge dann mehr hinzu. Arbeite mit kreisenden Mahlbewegungen und nicht nur mit Auf-und-ab-Stößen. Durch die schrittweise Zugabe baust du die Paste nach und nach auf und hast mehr Kontrolle über die Textur.

      Vermenge das Pesto mit der heißen Pasta abseits der Herdplatte

      Sobald die Pasta abgegossen und zurück im Topf ist, nimm den Topf ganz vom Herd, bevor du das Pesto dazugibst. Die Restwärme von Pasta und Topf reicht aus, um das Pesto zu erwärmen. Steht der Topf noch auf der heißen Platte, wird das Basilikum fast sofort dunkel und bitter. Pesto dazugeben, einen Schuss Nudelwasser zugeben, kurz durchschwenken und sofort servieren.

      Aufbewahrung

      Frisches Pesto hält sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Gieß eine dünne Schicht Olivenöl über die Oberfläche, bevor du den Behälter verschließt. Das Öl wirkt wie eine Barriere gegen Oxidation und hält das Pesto schön grün. Zum längeren Aufbewahren kannst du es in Eiswürfelformen einfrieren und die gefrorenen Würfel dann in einen Beutel umfüllen. Gefrorenes Pesto hält sich bis zu 2 Monate. Gib die gefrorenen Würfel einfach direkt mit einem Schuss Nudelwasser zur heißen Pasta.

      Ingredient notes

      Basil:

      Use young, small-leaved basil at peak freshness. Large, mature basil leaves can have a slightly bitter, clove-like flavour. Wash the leaves and pat them dry before using. Any remaining water dilutes the pesto and speeds up oxidation. Add the basil to the mortar in small batches rather than all at once so you can work it down progressively.

      Pine nuts (toasted):

      I toast mine lightly in a dry pan before pounding, which adds a deeper, nuttier flavour than raw pine nuts. Traditional Genovese pesto uses raw pine nuts, but I think toasted gives a better result. Toast in a dry pan over low-medium heat, stirring constantly, until just turning golden. Watch them carefully as they go from golden to burnt in about 30 seconds.

      Pasta shape:

      So this recipe is generally made with trofie, trenette, or linguine pasta but I really like the shape of fusilli with pesto as there’s lots of place for the pesto to stick to it.

      Parmigiano-Reggiano:

      As there aren't many ingredient, the quality of each one does matter especially when is comes to the Parmigiano. Parmigiano-Reggiano has a crystalline, complex flavour that generic parmesan doesn’t match. Grana Padano is a less expensive substitute with a milder flavour. Avoid pre-grated parmesan from a container. It contains anti-caking agents that prevent it from incorporating smoothly into the pesto.

      FAQs

      Kann ich statt Mörser und Stößel auch eine Küchenmaschine benutzen?
      Ja, aber Textur und Geschmack werden etwas anders. Nutze die Pulsfunktion, damit das Pesto grob bleibt, und lass die Maschine nicht durchlaufen. Gib das Olivenöl zum Schluss bei niedriger Stufe dazu. Wenn das Pesto schnell dunkel wird, erzeugen die Messer zu viel Wärme und das Basilikum oxidiert.
      Kann ich dem Gericht Protein hinzufügen?
      Ja. Pochiertes oder gegrilltes Hähnchen passt gut und ist die häufigste Ergänzung. Auch in der Pfanne gebratene Garnelen sind eine tolle Kombination. Für eine traditionellere ligurische Variante gibst du blanchierte grüne Bohnen und kleine gekochte Kartoffeln zusammen mit dem Pesto dazu. Die gehören eigentlich zum klassischen Rezept.
      Du möchtest mehr Gemüse dazu?
      Gib frische Cherrytomaten, blanchierte grüne Bohnen und etwas eingelegtes Gemüse (Aubergine, Paprika) mit der Soße zur Pasta.

      About this recipe

      Pesto-Pasta kennen und lieben wir alle. Es ist ein ganz einfaches Pastagericht, das frisch und leicht ist und deshalb perfekt für warme Abende passt. Ich mache es, wenn ich Lust auf eine unkomplizierte Pasta habe und nur 20 Minuten Zeit zum Kochen bleiben.

      Hier kommt ein Rezept, das dem original Pesto alla Genovese folgt, mit ein paar kleinen Abwandlungen, so wie ich es am liebsten koche und esse. Erfahre erst mal etwas über das Gericht und die wichtigsten Schritte und Zutaten, und dann legen wir los.

      Über das Gericht

      Das echte Pesto alla Genovese wird in einem Marmormörser mit einem Holzstößel gemacht, und genau diese Technik ist ein zentraler Teil des Gerichts. Beim Zerstoßen werden die Zellwände des Basilikums gequetscht und setzen ätherische Öle frei, statt wie von der Klinge eines Mixers zerfetzt zu werden. Beim Mixen entsteht durch die Reibung Wärme, und die Öle oxidieren schnell, sodass das Pesto innerhalb weniger Minuten dunkel wird und leicht bitter schmeckt. Im Mörser bleibt die Temperatur niedrig, und du hast die Textur selbst in der Hand.

      Das fertige Pesto hat eine gröbere, abwechslungsreichere Konsistenz mit sichtbaren Stückchen von Nüssen und Kräutern und ist keine glatte Paste. So kennt man es traditionell aus Ligurien. Du beginnst mit Knoblauch und Salz, gibst geröstete Pinienkerne dazu, dann das Basilikum in kleinen Portionen, danach den Käse und zum Schluss das Öl.

      Stell vor dem Abgießen eine halbe Tasse Nudelwasser beiseite. Nach dem Abgießen kommt die Pasta mit dem Pesto und einem Schuss von diesem stärkehaltigen Wasser zurück in den Topf und wird vom Herd genommen vermengt. Die Stärke im Kochwasser bindet das Öl im Pesto zu einer geschmeidigen, gleichmäßigen Hülle, statt dass ein öliger Film entsteht, der von den Nudeln abrutscht. Gib Pesto nie direkt auf die heiße Herdplatte. Das Basilikum verfärbt sich und wird fast sofort bitter. Die heiße Pasta reicht völlig aus, um das Pesto zu erwärmen.

      Hinweise zu den Zutaten

      Basilikum:

      Nimm junges, kleinblättriges Basilikum, so frisch wie möglich. Große, ältere Basilikumblätter können leicht bitter und nelkenartig schmecken. Wasche die Blätter und tupfe sie vor der Verwendung trocken. Restliches Wasser verdünnt das Pesto und beschleunigt die Oxidation. Gib das Basilikum in kleinen Portionen in den Mörser und nicht alles auf einmal, damit du es Schritt für Schritt zerkleinern kannst.

      Pinienkerne (geröstet):

      Ich röste meine vor dem Zerstoßen leicht in einer trockenen Pfanne an, das gibt einen tieferen, nussigeren Geschmack als rohe Pinienkerne. Traditionelles Pesto Genovese wird mit rohen Pinienkernen gemacht, aber ich finde, geröstet schmeckt es besser. Röste sie in einer trockenen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze und rühre dabei ständig, bis sie gerade anfangen, goldgelb zu werden. Pass gut auf, denn von goldgelb zu verbrannt dauert es nur etwa 30 Sekunden.

      Pastaform:

      Dieses Rezept wird normalerweise mit Trofie, Trenette oder Linguine gemacht, aber ich mag Fusilli mit Pesto richtig gern, weil das Pesto in den Spiralen so schön hängen bleibt.

      Parmigiano-Reggiano:

      Weil es nicht viele Zutaten gibt, kommt es auf die Qualität jeder einzelnen an, vor allem beim Parmigiano. Parmigiano-Reggiano hat ein kristallines, komplexes Aroma, an das gewöhnlicher Parmesan nicht rankommt. Grana Padano ist eine günstigere Alternative mit etwas milderem Geschmack. Lass die Finger von fertig geriebenem Parmesan aus der Packung. Er enthält Trennmittel, die verhindern, dass er sich glatt ins Pesto einarbeiten lässt.

      Author:

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