Iced Finger Buns (Zuckerguss-Hefebrötchen)

Prep: 40 Min.Cook: 20 Min.Total: 1 Std.
Cuisine: AustralianCategory: Dessert

Diese weichen Finger Buns im Brioche-Stil werden glasiert, mit rosa und weißer Buttercreme verziert und zum Schluss mit Kokosraspeln oder bunten Streuseln bestreut.

Ingredients

12
Serves
Metric
  • FINGER BUNS
  • GLASUR
  • FROSTING

      Directions

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      Prep: 40 Min.Cook: 20 Min.Total: 1 Std.

      TEIG VORBEREITEN UND GEHEN LASSEN

      1. Step 1: Gib die Hefe und 1 EL vom Zucker in die Schüssel der Küchenmaschine und gieß die Milch dazu. 10 Minuten stehen lassen, bis die Mischung schäumt.
      2. Step 2: Gib das Mehl, den restlichen Zucker, das Lebkuchengewürz, die Vanille, das Salz und die Eier zur Milchmischung und setz den Knethaken ein.
      3. Step 3: Auf niedriger Stufe rühren, bis ein zotteliger Teig entsteht. Dann die Butter nach und nach, ein paar Würfel auf einmal, dazugeben und jeweils einarbeiten lassen, bevor du mehr zufügst.
      4. Step 4: Auf mittlere Stufe schalten und 5 Minuten kneten, bis sich der Teig sauber vom Schüsselrand löst.
      5. Step 5: Die Sultaninen zugeben und noch eine Minute unterkneten, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
      6. Step 6: Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer Kugel formen. In eine leicht geölte Schüssel legen, mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 1½ bis 2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

      TEIG FORMEN

      1. Step 1: Den Ofen auf 175°C Umluft (345°F) vorheizen (für den nächsten Schritt, das Backen der Brötchen).
      2. Step 2: Ein Backblech von 22cm x 33cm (9 x 13 inch) einfetten.
      3. Step 3: Den Teig kurz zusammendrücken, auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 12 gleich große Stücke teilen.
      4. Step 4: Jedes Stück zu einer festen Kugel formen, dann zu einem Rechteck flach drücken und in die vorbereitete Form legen.
      5. Step 5: Wieder locker abdecken und an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

      BRÖTCHEN BACKEN UND GLASIEREN

      1. Step 1: Die Brötchen in den Ofen schieben und 15-18 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und beim leichten Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.
      2. Step 2: Während sie backen, machst du die Glasur. Die Zutaten in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze verrühren, ohne dass es kocht, bis sich die Gelatine aufgelöst hat.
      3. Step 3: Sobald die Brötchen fertig sind, aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchengitter setzen.
      4. Step 4: Die Oberseiten mit der heißen Glasur bestreichen. Komplett abkühlen lassen und dann in einzelne Brötchen trennen. Während sie abkühlen, kannst du schon das Frosting machen.

      FROSTING VORBEREITEN

      1. Step 1: Die Butter in der Schüssel eines Handmixers oder einer Küchenmaschine sehr hell aufschlagen. Die Hälfte des Puderzuckers nach und nach einrühren, dann die Milch untermischen. Den restlichen Puderzucker einschlagen, bis die Creme richtig hell und fluffig ist.
      2. Step 2: Die Hälfte des Frostings in eine mittelgroße Schüssel geben und mit etwas rosa Lebensmittelfarbe verrühren. Das Frosting in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen.
      3. Step 3: Das weiße Frosting in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen.

      VERZIEREN UND SERVIEREN

      1. Step 1: Das weiße Frosting auf 6 der Brötchen spritzen und mit Streuseln dekorieren. Dann das rosa Frosting auf die restlichen Brötchen spritzen und mit Kokosraspeln bestreuen.
      2. Step 2: Auf einen Teller oder ein Tablett setzen und genießen!

      Video

      Equipment

      • Küchenmaschine mit Knethaken
      • Schneidebrett
      • Kochmesser
      • Backblech 22cm x 33cm
      • Kleiner Topf (für die Glasur)
      • Backpinsel
      • Kuchengitter
      • Spritzbeutel mit kleinen Sterntüllen

      Chef’s Tips

      Recipe notes

      Andys Tipps

      Butter nur ein paar Würfel auf einmal dazugeben

      Beim Briochteig muss sich das Gluten erst aufbauen, bevor das Fett dazukommt. Starte die Knetphase ohne Butter, bis sich der Teig von der Schüssel löst und schon etwas Elastizität hat. Dann gibst du die Butter nach und nach dazu, immer ein paar Würfel auf einmal, und wartest, bis sie eingearbeitet sind, bevor du mehr zugibst. Kommt alles auf einmal rein, umhüllt das Fett die Mehlteilchen, bevor sich Gluten bilden kann, und der Teig bekommt nicht die Struktur, die er braucht.

      Gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat

      Die Aktivität der Hefe hängt von der Raumtemperatur, dem Alter der Hefe und der Luftfeuchtigkeit ab. Die angegebenen Gehzeiten sind Richtwerte, keine festen Regeln. Entscheidend ist bei der ersten wie bei der zweiten Gehzeit das Volumen: Der Teig muss sich verdoppeln. Geht er zu kurz, hat er nicht genug Gas gebildet und die Brötchen werden dicht. Wirf also lieber immer wieder einen Blick auf den Teig, statt dich auf die Uhr zu verlassen.

      Aufbewahrung

      Bewahre die Brötchen bis zu 2 Tage in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf. Am besten schmecken sie am Backtag, wenn der Teig am weichsten ist. Ungefrostet kannst du die Brötchen einfrieren: komplett abkühlen lassen, einzeln in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 1 Monat einfrieren. Bei Zimmertemperatur auftauen und vor dem Servieren mit Frosting versehen. Mit Frosting empfehle ich das Einfrieren nicht, weil die Buttercreme das Auftauen nicht gut verträgt.

      Ingredient notes

      Bread flour:

      Bread flour has a higher protein content than plain flour (typically 11-13% vs 9-11%), which means more gluten formation. In an enriched dough like this, the fat works against gluten development, so starting with a higher-protein flour gives you the structural headroom to end up with a bun that’s soft but not collapsing. Plain flour can be used in a pinch, but the buns will be slightly less structured.

      Dried yeast:

      Activate the yeast in lukewarm milk (around 38-40°C) with a tablespoon of sugar before adding the flour. Lukewarm means it feels barely warm on your wrist, not hot. Too hot and you kill the yeast. Too cold and it won’t activate. Wait until you see a foam forming on the surface before proceeding, about 8-10 minutes. If the mixture doesn’t foam, your yeast is probably dead and you’ll need to start again.

      Butter (room temperature):

      Room temperature butter is critical for a brioche-style dough. Cold butter won’t incorporate smoothly and will create uneven streaks of fat. Butter that’s too soft will make the dough greasy and slack. Aim for butter that’s soft enough to press a finger into easily but still holding its shape. Cube it small, about 1cm pieces, and add it progressively while the mixer is running.

      FAQs

      Kann ich die Brötchen auch ohne Küchenmaschine machen?
      Ja, du kannst den Teig auch von Hand kneten, das braucht nur etwas mehr Muskelkraft. Rechne mit etwa 10–12 Minuten Kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist.
      Muss ich Sultaninen verwenden?
      Überhaupt nicht. Lass sie ruhig weg, wenn du sie nicht magst, oder tausche sie gegen Korinthen, getrocknete Cranberrys oder sogar Schokotröpfchen aus, wenn du mal etwas anderes probieren willst.
      Wie wird das Frosting schön ordentlich?
      Mit einem Spritzbeutel gelingt es am saubersten. Hast du keinen, nimm einen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke oder streich das Frosting mit einem Buttermesser auf, das sieht dann eher rustikal aus.
      Woran erkenne ich, dass der Teig lange genug gegangen ist?
      Er sollte sein Volumen verdoppelt haben und sich luftig anfühlen. Wenn du leicht drückst und die Delle langsam wieder zurückfedert, passt es. Fällt der Teig zusammen oder hat große Blasen, ist er vielleicht zu lange gegangen.

      About this recipe

      Dieses einfache Finger-Bun-Rezept ist ein Rückblick auf den klassischen Bäckerei-Snack, mit dem viele von euch in Australien (und auch Katelyn) aufgewachsen sind. Weiche, fluffige Brioche-Brötchen werden glasiert und mit einem glatten Buttercreme-Frosting bedeckt, dann mit Kokosraspeln oder bunten Streuseln (ganz nach Wahl) abgerundet. Perfekt für die Kaffeepause am Vormittag oder als nostalgische Platte für die Party – diese Brötchen sind eine süße Reise in die Kindheit.

      Infos zum Teig

      Der Teig ist ein reichhaltiger Hefeteig im Brioche-Stil mit Butter, Eiern und Milch. Solche Teige verhalten sich anders als magere Brotteige, weil das Fett die Glutenstränge umhüllt und ihre Entwicklung bremst. Deshalb musst du länger kneten, damit genug Struktur entsteht, und die Butter darf erst nach dem ersten Zusammenkneten nach und nach, ein paar Würfel auf einmal, dazukommen. Gibst du sie zu früh oder auf einmal dazu, kann sich das Gluten nicht richtig entwickeln, und du bekommst statt weicher, luftiger Brötchen dichte, fettige.

      So gehts

      Die Sultaninen kommen ganz am Schluss in den Teig, damit sie nicht zerfallen und den Teig verfärben. Nach dem Formen gehen die Brötchen ein zweites Mal im Blech, bis sich ihr Volumen verdoppelt hat – das ist das Zeichen zum Backen, egal, wie viel Zeit vergangen ist. Direkt aus dem Ofen kommt eine Gelatine-Glasur drauf, die den Brötchen einen schönen Glanz gibt und dafür sorgt, dass die Buttercreme besser hält. Das Frosting wird auf zwei Portionen aufgeteilt: eine weiß, eine rosa, beide werden als kleine Sterne aufgespritzt. Zum Schluss kommen Streusel oder Kokosraspeln drauf. Am besten schmecken sie am Backtag, den Teig kannst du aber schon am Abend vorher vorbereiten.

      Hinweise zu den Zutaten

      Brotmehl (Weizenmehl Type 550):

      Brotmehl hat einen höheren Proteingehalt als normales Weizenmehl (meist 11-13 % statt 9-11 %), wodurch sich mehr Gluten bildet. In einem reichhaltigen Teig wie diesem arbeitet das Fett gegen die Glutenentwicklung, deshalb gibt dir ein eiweißreicheres Mehl den nötigen Spielraum für weiche Brötchen, die trotzdem nicht in sich zusammenfallen. Zur Not geht auch normales Mehl, aber die Brötchen haben dann etwas weniger Struktur.

      Trockenhefe:

      Aktiviere die Hefe in lauwarmer Milch (etwa 38-40°C) mit einem Esslöffel Zucker, bevor das Mehl dazukommt. Lauwarm heißt: Am Handgelenk fühlt es sich kaum warm an, auf keinen Fall heiß. Ist es zu heiß, stirbt die Hefe ab. Ist es zu kalt, wird sie nicht aktiv. Warte, bis sich an der Oberfläche Schaum bildet, das dauert etwa 8-10 Minuten. Schäumt die Mischung nicht, ist die Hefe wahrscheinlich hinüber und du musst nochmal von vorn anfangen.

      Butter (Zimmertemperatur):

      Butter mit Zimmertemperatur ist bei einem Teig im Brioche-Stil entscheidend. Kalte Butter lässt sich nicht gleichmäßig einarbeiten und hinterlässt ungleichmäßige Fettstreifen. Ist die Butter zu weich, wird der Teig schmierig und lasch. Ideal ist Butter, in die du mit dem Finger leicht eindrücken kannst, die aber noch ihre Form behält. Schneide sie in kleine Würfel von etwa 1cm und gib sie nach und nach dazu, während die Maschine läuft.

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