Frittiertes Japanese Cream Sando
Dessert | Japanese

Das frittierte Japanese Cream Sando nimmt das klassische Japanese Cream Sando und treibt die Idee weiter, dass alles besser schmeckt, wenn es frittiert ist. Das Original ist herrlich einfach: fluffiges Shokupan, gefüllt mit leicht gesüßter Schlagsahne, manchmal mit saisonalem Obst. Das alles habe ich beibehalten, aber noch einen Schritt im heißen Öl dazugepackt, der das Brot goldbraun, knusprig und wirklich unwiderstehlich macht. Der Kontrast zwischen der warmen, knusprigen Hülle und der kühlen, luftigen Sahne im Inneren macht es so schwer, die Finger davon zu lassen.
Japanisches Milchbrot ist hier die wichtigste Zutat. Shokupan hat eine außergewöhnlich feine, gleichmäßige Krume und eine leichte Süße, die im Frittierfett wunderbar standhält, ohne zu viel Öl aufzusaugen. Ich frittiere jede Scheibe einzeln und wende sie oft, damit sie rundum gleichmäßig Farbe bekommt. Dann lasse ich sie auf einem Gitterrost abtropfen, während ich die Sahne steif schlage. Sobald das Brot so weit abgekühlt ist, dass man es anfassen kann, schneide ich es diagonal durch, schneide eine Tasche in die Krume und spritze oder löffle so viel Sahne hinein, wie hineinpasst. Das Ganze ist in unter einer halben Stunde fertig und das Ergebnis lohnt sich total.
Hinweise zu den Zutaten
Japanisches Milchbrot (Shokupan):
Shokupan hat eine federleichte, feine Krume, die im Öl ihre Struktur behält, ohne auseinanderzufallen oder fettig zu werden. Normales Toastbrot liefert nicht dasselbe Ergebnis, denn die offenere Krume saugt zu viel Fett auf und fällt gern in sich zusammen. Frisches Shokupan gibt es in japanischen Bäckereien, tiefgekühlt findest du es in den meisten Asia-Supermärkten. Brioche ist der beste Ersatz, falls du kein Shokupan bekommst, allerdings ist es etwas reichhaltiger und dichter.
Sahne:
Hier brauchst du unbedingt Sahne mit vollem Fettgehalt (mindestens 30 %). Sie muss sich steif schlagen lassen, damit sie ihre Form behält, wenn du sie in die warme Brottasche spritzt. Fettarme Sahne oder Kaffeesahne wird nicht fest genug und fällt durch die Hitze fast sofort zusammen. Achte darauf, dass die Sahne direkt aus dem Kühlschrank kommt, bevor du sie aufschlägst, denn warme Sahne bekommt weniger Volumen.
Neutrales Öl:
Nimm ein Öl mit hohem Rauchpunkt zum Frittieren bei 180°C. Pflanzenöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl und Reiskeimöl funktionieren alle gut und bringen keinen störenden Eigengeschmack mit. Olivenöl solltest du hier meiden, da sein niedrigerer Rauchpunkt und der ausgeprägte Geschmack durchschlagen würden. Du brauchst genug Öl, damit es im Topf mindestens 5cm hoch steht, sodass sich das Brot frei bewegen kann und rundherum gleichmäßig bräunt.
Ingredients
- 1 Laib japanisches Milchbrot (Shokupan)
- neutrales Öl zum Frittieren
- 500ml Sahne
- 25g (2 EL) Puderzucker
- ½ TL Vanilleextrakt
Directions
- Das Brot in 2cm dicke Scheiben schneiden. In einem tiefen Topf so viel Öl erhitzen, dass es 5cm (2 in) hoch steht, und bei mittlerer bis hoher Hitze auf 180°C (355°F) bringen.
- Das Brot Scheibe für Scheibe 2 Minuten frittieren und dabei mehrmals wenden, bis es auf beiden Seiten schön gebräunt ist. Auf einem Gitterrost über einem Blech abtropfen lassen und mit den restlichen Brotscheiben wiederholen.
- Sahne, Puderzucker und Vanille mit dem elektrischen Handrührgerät steif schlagen.
- Das frittierte Brot diagonal halbieren und dann an der Schnittseite jeweils einen Schlitz einschneiden, ohne ganz durchzuschneiden. Vorsichtig aufklappen, sodass eine „Tasche“ entsteht.
- Jede Tasche mit Schlagsahne füllen, die Sahne oben schön auftürmen und sofort servieren.
Recipe notes
Japanese milk bread (Shokupan):
Shokupan has a featherlight, tight crumb that holds its structure in the oil without falling apart or turning greasy. Regular sandwich bread won’t give the same result as the open crumb absorbs too much fat and tends to collapse. Fresh shokupan loaves are available from Japanese bakeries, and frozen versions can be found at most Asian supermarkets. Brioche is the closest substitute if shokupan is unavailable, though it will be slightly richer and denser.
Cream:
Full-fat thickened or heavy cream is essential here. It needs to whip to firm peaks so it holds its shape once piped into the warm bread pocket. Light or single cream won’t whip to the right consistency and will collapse almost immediately on contact with the heat. Make sure the cream is cold straight from the fridge before you start whipping, as warm cream resists holding volume.
Neutral oil:
Use a high smoke-point oil for frying at 180°C. Vegetable, sunflower, canola, and rice bran all work well and won’t add any competing flavour. Avoid olive oil here as its lower smoke point and distinct taste will come through. You need enough oil to come at least 5cm deep in the saucepan so the bread can move freely and brown evenly on all sides.