Knusprige Rosenkohl aus der Heißluftfritteuse
Lunch | Canadian

Wenn du Kinder oder einen Partner hast, die schwören, dass sie Rosenkohl hassen, dann ist das mein Rezept der Wahl. In der Heißluftfritteuse wird der Rosenkohl richtig schön karamellisiert und außen knusprig, bleibt in der Mitte aber noch leicht bissfest. Dazu kommen gewürfelter Speck und ein Dressing aus Ahornsirup, Apfelessig und Sriracha, und schon ist der Teller schneller leer als bei fast allem anderen, was ich koche. Das ist eine dieser Beilagen, die die Leute wirklich überrascht.
Das Gericht ist in etwa 20 Minuten fertig und passt zu fast allem. Ich serviere es zu Brathähnchen, Schweinefleisch oder einfach mit einem Spiegelei obendrauf als schnelles Mittagessen. Das Dressing hat eine Doppelfunktion: Es dient zuerst als Marinade und am Ende als Sauce zum Drüberträufeln. Gieß unbedingt das Dressing, das durch den Korb der Heißluftfritteuse getropft ist, vor dem Servieren wieder über den Rosenkohl. Diese konzentrierte Flüssigkeit steckt voller Geschmack, und du willst keinen Tropfen davon verschwenden.
Hinweise zu den Zutaten
Rosenkohl:
Frisch ist hier immer am besten. Achte auf feste, kompakte Röschen, die ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichmäßig garen. Schneide nur den Strunk ab und lass die Röschen ganz. Kleinere, festere Röschen werden in der Heißluftfritteuse knuspriger und behalten durch beide Garrunden ihre Form.
Ahornsirup:
Er sorgt für Süße und bringt die Karamellisierung in der Heißluftfritteuse in Gang. Ich nehme echten Ahornsirup und keinen Sirup mit Ahorngeschmack, der meist viel süßer ist und nicht dieselbe Tiefe hat. Dunkler Ahornsirup (Grad A, Robust Taste) passt hier am besten, weil er eine kräftigere, leicht rauchige Süße hat, die sich gegen die Sriracha behauptet.
Apfelessig:
Die Säure gleicht die Süße des Ahornsirups aus und schneidet durch die Fülle des Specks. Lass ihn nicht weg. Wenn du keinen Apfelessig hast, geht auch Weißweinessig, nimm dann aber etwas weniger. Von Balsamico würde ich die Finger lassen, weil das Dressing sonst zu süß wird.
Ingredients
- 500g Rosenkohl
- 3 Scheiben Speck, gewürfelt
- 1 EL Olivenöl
- 40ml (2 EL) Ahornsirup
- 1 EL Apfelessig
- 1 TL Sriracha
- Meersalz
- glatte Petersilie
Directions
- Die Heißluftfritteuse auf 200°C (390°F) vorheizen.
- Bei den Rosenkohlröschen den Strunk abschneiden und mit dem Speck in eine große Schüssel geben.
- Öl, Ahornsirup, Essig und Sriracha in einem Krug verquirlen. Die Hälfte des Dressings und eine kleine Prise Salz mit dem Rosenkohl vermengen, bis alles gut überzogen ist, dann in den Korb der Heißluftfritteuse geben und den Speck obendrauf legen.
- 9 Minuten garen, dann herausnehmen und mit dem restlichen Dressing vermengen. Zurück in die Heißluftfritteuse geben und weitere 7 Minuten garen, bis der Rosenkohl karamellisiert ist und anfängt knusprig zu werden.
- Auf ein Blech geben und darauf achten, dass du den ganzen Speck und das restliche Dressing mit herausholst.
- Die glatte Petersilie locker untermengen und alles auf einen Teller geben.
Recipe notes
Brussels sprouts:
Fresh is always best here. Look for firm, compact sprouts that are similar in size so they cook evenly. Trim the bases and keep them whole. Smaller, tighter sprouts will crisp up better in the air fryer and hold their shape through both rounds of cooking.
Maple syrup:
It adds sweetness and drives caramelisation in the air fryer. I use pure maple syrup rather than maple-flavoured syrup, which tends to be much sweeter and doesn’t have the same depth of flavour. Dark amber maple syrup works best here as it has a more pronounced, slightly smoky sweetness that stands up to the sriracha.
Apple cider vinegar:
The acidity balances the sweetness of the maple and cuts through the richness of the bacon. Don’t skip it. If you don’t have apple cider vinegar, white wine vinegar will work just use a smaller amoutn, though I’d avoid balsamic as it will make the dressing too sweet.